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Bootbare HD mit W98 klonen
Immer wieder stellt sich die frage, wie man eine bootbatre festplatte kopieren kann, damit man grad wieder loslegen kann, sollte vlt. die bisherige kaputt gehen. Da ich jetzt dieses problem erfolgreich lösen konnte, schreibe ich hier auf, wie es im prinzip via simples kopieren geht. Vlt. kann jemand, wers braucht, daraus analoges auch für neuere Windows ableiten.
1. Zur bearbeitung der festplatten auf ganz tiefer ebene habe ich das programm Ranish Partition Manager (freeware; also so ganz und überhaupt tief auch nicht, LL-formatieren geht damit nicht), wo ich die HD frei partitionieren kann, dateiensysteme setzen und formatieren (ggf. noch vollständig löschen und die sektore testen). Da formatiere ich zuerst die festplatte im richtigen dateiensystem und bestimme die boot-partition.
2. Dann mit einer rettungsdiskette ins DOS booten und mit dem kommando sys X: (X ist der laufwerkbuchstabe der festplatte im DOS, nicht unbedingt gleich mit Windows!) die grundlegendsten systemdateien raufkopieren: IO.SYS, COMMAND.COM, MSDOS.SYS, DRVSPACE.BIN (im DOS nur COMMAND.COM sichtbar). Dabei ist absolut wichtig, dass IO.SYS als die überhaupt 1. datei auf der festplatte und unfragmentiert bleibt. MSDOS.SYS ist hier eins vom DOS, für Windows unbrauchbar, später beim kopieren also überschreiben lassen. Da ich keine komprimierte laufwerke benütze, kann ich den DRVSPACE.BIN grad löschen. Das alles schon wieder in Windows, einzig das IO.SYS muss im DOS raufgebracht werden. Es in Windows auf eine leere HD zu kopieren funktioniert nicht, fragt mich nicht warum, doch macht man es trotzdem, meldet dann die HD beim boot-versuch, das kein BS rauf ist.
3. Und dann kopiere ich alle relevanten dateien ganz normal rauf: Zuerst vom ROOT-direktory (vorsicht, IO.SYS von diesem kopieren unbedingt ausschliessen! MSDOS.SYS und COMMAND.COM besser auch). Dann erstelle ich manuell den ordner WINDOWS und kopiere alle dateien, die drin sind. Kopiert man von der aktuellen boot-HD, muss dabei die swap-datei (WIN386.SWP oä.) ausgeschlossen werden. Und dann alle unterordner von WINDOWS, den ordner PROGRAMME und ggf. anderes, was sonst noch installiert ist.
Uu. müssen dann noch bei bedarf ein paar kleinigkeiten nachjustiert werden (zb. bei Avast muss der registrierungsschlüssel eingetragen werden), doch im prinzip läuft die neue festplatte danach gleich wie die alte, sogar das cookie-zeugs, also anmeldungen in foren etc. bleibt erhalten.
Geändert von urmink (25.06.2010 um 00:30 Uhr).
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